Förderprogramme 2026: Energetisch bauen und sanieren lohnt sich weiterhin
Wer 2026 einen Neubau plant oder sein Wohngebäude energetisch sanieren möchte, kann weiterhin von attraktiven Förderprogrammen profitieren. Auch wenn sich die Förderlandschaft in den vergangenen Jahren mehrfach verändert hat, stehen Bauherren und Eigentümern nach wie vor interessante Zuschüsse und zinsgünstige Kredite zur Verfügung.
Neubauförderung: KfW 55 bleibt im Fokus
Besonders interessant für Bauherren ist die derzeitige Förderung für Neubauten im Effizienzhaus-55-Standard (EH55). Die Ende 2025 wieder eingeführte Förderstufe sollte ursprünglich nur bis zum 30. Juni 2026 laufen. Aktuell gibt es jedoch politische Signale, dass das Programm verlängert werden könnte, bis die bereitgestellten Fördermittel ausgeschöpft sind. Eine endgültige Entscheidung beziehungsweise offizielle Anpassung durch die KfW steht Stand Juni 2026 allerdings noch aus.
Wer einen Neubau plant, sollte Fördermöglichkeiten deshalb frühzeitig prüfen und Anträge rechtzeitig vorbereiten. Neben der EH55-Förderung bleiben auch die Programme für klimafreundliche Neubauten mit höheren Effizienzstandards ein wichtiger Baustein der staatlichen Förderung.
Sanierungsförderung: Zuschüsse für viele Maßnahmen
Für Bestandsgebäude bleibt die Bundesförderung für effiziente Gebäude – Einzelmaßnahmen (BEG EM) ein zentrales Förderinstrument. Gefördert werden unter anderem:
- Dämmmaßnahmen an Dach, Fassade oder Kellerdecke
- Austausch von Fenstern und Außentüren
- Lüftungsanlagen
- Heizungsoptimierungen
- weitere energetische Einzelmaßnahmen
Die Antragstellung erfolgt je nach Maßnahme über das BAFA oder die KfW. Ziel ist es, den Energieverbrauch dauerhaft zu senken und die Energiekosten zu reduzieren.
iSFP: Mehr Förderung durch gute Planung
Besonders attraktiv bleibt der Individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP). Wird vor der Sanierung ein iSFP durch einen qualifizierten Energieberater erstellt, erhöht sich bei vielen förderfähigen Einzelmaßnahmen der Fördersatz um zusätzliche 5 Prozentpunkte. Gleichzeitig können höhere förderfähige Investitionskosten angesetzt werden.
Der iSFP bietet nicht nur finanzielle Vorteile, sondern auch einen klaren Fahrplan für eine schrittweise und wirtschaftliche Gebäudesanierung.
Jetzt Fördermöglichkeiten nutzen
Die aktuellen Programme zeigen: Energetische Investitionen werden auch 2026 weiterhin unterstützt. Ob Neubau, Heizungstausch, Dämmung oder Fensteraustausch – eine frühzeitige Förderberatung kann helfen, Fördermittel optimal auszuschöpfen und Fehler bei der Antragstellung zu vermeiden.
Die Energieberatung Ehleiter unterstützt Sie gerne bei der Auswahl geeigneter Förderprogramme, der Erstellung eines individuellen Sanierungsfahrplans sowie bei der Fördermittelbeantragung. So holen Sie das Maximum aus Ihrem Vorhaben heraus.




