KFW-Effizienzhaus

Der KfW-Effizienzhaus-Standard für Nicht-Wohngebäude
Den KfW-Effizienzhaus-Standard gibt es nicht nur für Wohngebäude, sondern auch für Nicht-Wohngebäude – also für kommunale Liegenschaften und Betriebe. Ähnlich wie es vielen Privatpersonen bereits von Wohngebäuden bekannt ist, gibt es sowohl KfW-Effizienzhaus-Standards für den Neubau als auch für Sanierungsmaßnahmen.

Um den KfW-Effizienzhaus-Standard zu erreichen, brauchen Sie einen Plan
Und eben diesen Plan möchte ich gerne mit Ihnen gemeinsam erstellen. Eine Beratung durch mich als zertifizierten Energieberater, ist darüber hinaus nötig, damit Ihre Maßnahme überhaupt förderfähig wird. Zudem gibt es Mindestanforderungen, die Ihr Neubau, Ihr Kaufobjekt oder Ihr Sanierungsobjekt erreichen muss, um als KfW-Effizienzhaus anerkannt zu werden.

- Der jährliche Primärenergiebedarf darf in Relation zum Primärbedarf eines Referenzgebäudes nur bei 55, 70 oder 100 Prozent liegen, wenn Sie das KfW-Effizienzhaus 55, 70 oder 100 zu bauen, zu erwerben oder zu sanieren planen. Für das KfW-Effizienzhaus Denkmal gilt der Richtwert von 160 Prozent. Damit fördert die KfW den Erhalt von Baudenkmälern und reduziert an dieser Stelle auch die Anforderungen, um einen Zuschuss zu erhalten. Übersetzt bedeutet der Richtwert, dass ein KfW-Effizienzhaus Denkmal einen Energiebedarf haben darf, der 60 Prozent schlechter ist als ein Neubau.

- Der Mittelwert der Wärmedurchgangskoeffizienten darf – je nach KfW-Effizienzhaus – nur bestimmte Richtwerte mit Blick auf opake und transparente Außenbauteile sowie mit Blick auf die Vorhangfassade erreichen. Die aktuellen Werte teile ich Ihnen gerne in einem persönlichen Gespräch mit. Da sich die Gesetzgebung im November 2020 geändert hat und die KfW einen Zeitrahmen zum Übergang eingeräumt hat, möchte ich Ihnen gerne valide und aktuelle Daten nennen.

Das IKU gilt für Neubau und Sanierung von Nicht-Wohngebäuden
IKU heißt das Förderprogramm, nach dem Nicht-Wohngebäude gefördert werden sollen – und zwar sowohl Kauf und Neubau als auch die Sanierung. Gefördert werden mit dem IKU (Investitionskredit Kommunale und Soziale Unternehmen) Investitionen in die kommunale und soziale Infrastruktur in Deutschland. Zuschüsse gibt es für Bau und Erwerb von Nicht-Wohngebäuden mit dem KfW-Effizienzhausstandard 55 oder 70, wenn diese Gebäude keine Öl-Heizung haben. Die Sanierung zum KfW-Effizienzhaus 70, 100 oder Denkmal fällt ebenfalls in dieses Förderkonzept; Kosten für Ölheizungen sind nicht förderfähig.

Das IKU-Förderprogramm hat eine eindeutig definierte Zielgruppe – nämlich kommunale Unternehmen, Kirchen und gemeinnützige Unternehmen sowie natürliche Personen, die im Auftrag einer öffentlich-privaten Partnerschaft agieren. Das äquivalente Förderprogramm für Gewerbegebäude heißt KfW-Energieeffizienzprogramm (Energieeffizient Bauen und Sanieren). Der Tilgungszuschuss liegt bei 27,5 Prozent. Dieses Förderprogramm richtet sich an Freiberufler und Unternehmen.

So wird das KfW-Energiehaus gefördert
Die Zuschüsse können üppig ausfallen – und zwar einerseits je nachdem, wie hoch die Energieeffizienz ist, die Sie für Ihr Projekt anvisieren, und andererseits in Abhängigkeit von den förderfähigen Kosten. Die KfW bezuschusst sogar 100 Prozent der förderfähigen Investitionen. Der Höchstbetrag ist auf 25 Millionen Euro pro KfW-Energiehaus-Projekt gedeckelt. Zudem muss die Fördersumme binnen einem Jahr nach Eingang der Förderzusage abgerufen werden. Darüber hinaus ermöglicht Ihnen das Förderprogramm, die ersten Jahre tilgungsfrei zu halten und jederzeit ohne Vorfälligkeitsentschädigung außerplanmäßig zu tilgen, wenn Ihre Haushaltslage dies ermöglicht.

Weitere Fragen zum KfW-Effizienzhaus-Standard für Nicht-Wohngebäude?
Ich hoffe sehr, dass ich Ihnen die Grundlagen des KfW-Effizienzhaus-Standards für Nicht-Wohngebäude ein Stück weit transparent machen konnte. Für weitere Fragen zu diesem Thema sowie um Ihnen die aktuellsten Berechnungs- und Fördersätze nennen zu können, stehe ich Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung. Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme.